alles wird zu viel. Tagsüber trägt man eine Maske, niemand kann dahinter blicken. Doch manchmal bröckelt die Fassade. Man hat Tränen in den Augen. Schnell wegwischen, man muss Stärke zeigen. Tun, als ob man nicht verletzlich wäre. Doch in Wahrheit könnte man jede Minute anfangen zu weinen.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1 Jahr ist das Ganze jetzt her. Und doch kann ich es nicht vergessen. Jedes Mal kommen die ganzen Gefühle wieder hoch, die ich nie mehr fühlen wollte. In der Zeit hat es niemanden interessiert, wie es mir geht. Ich habe meine Maske getragen, so gut wie niemanden dahinter blicken lassen. Gesagt, mir geht es gut. In Wahrheit hab ich mich sobald ich zuhause war mich in mein Zimmer verkrochen und geweint. Und das fast jeden Tag. Vielleicht war es ein Fehler, niemandem davon zu erzählen. Aber ich musste bzw. wollte stark sein. Keine Schwäche zeigen. Nein, das durfte ich nicht. Man hat gemerkt, wer die wahren Freunde sind und welche nicht. Ich hab Leute aus meinem Leben gestrichen, die mich immer wieder enttäuscht haben und es heute noch tun. Aber daraus muss man lernen. Der Vorfall bewegt mich heute noch.
Ich denke heute noch darüber nach, was wäre, wenn ich mich anders entschieden hätte. Wäre dann heute alles besser?
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Ich freu mich über jeden lieben Kommentar :-)